GEDANKEN über das LEBEN
Beobachtungen, Erfahrungen und Fragen aus dem echten Leben.
Trauer darf sein
Traurig sein dürfen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen
„Entschuldige, jetzt muss ich schon wieder weinen.“
Dieser Satz beschäftigt mich. Da erzählt jemand von etwas, das wehtut, und entschuldigt sich im selben Atemzug für die Tränen. Greift nach einem Taschentuch, versucht zu lächeln und sagt: „Ist schon gut.“
Was unsere Kindheit heute noch beeinflussen kann.
Was du als Kind gelernt hast, verschwindet nicht einfach
Vielleicht hast du als Kind früh gelernt, genau hinzuhören.
Wie fällt die Haustür ins Schloss?
Wie klingt die Stimme von Mama oder Papa?
Ist heute gute Stimmung – oder besser nicht auffallen?
Vielleicht hast du gelernt, dich anzupassen.
Rücksicht zu nehmen.
Nicht zu viel zu wollen.
Schnell zu merken, was andere brauchen.
„Ich schaff das schon.“
Ist das auch dein Antrag am morgen, noch bevor dein Kaffee richtig durchgelaufen ist
Der Tag wartet schließlich nicht darauf, dass du dich erst einmal sortierst. Also ziehst du dich an, beantwortest die erste Nachricht, packst deine Sachen zusammen und gehst los. Im Auto fällt dir ein, dass du noch einkaufen musst. Später ruft jemand an und braucht etwas von dir. Du hörst zu, suchst nach den richtigen Worten und sagst am Ende: „Klar, mach ich.“
In den vergangenen Wochen habe ich viel über das Leben nachgedacht. 🤍
Nach meinem Fahrradunfall habe ich viel über das Leben nachgedacht.
“Wie schaffst du das”
Wie bringst du all die LebensThemen, die wir zu dir mitbringen, unter einen Hut? - Wie schaffst du das?
Du kümmerst dich um die Frauen mit KinderWunsch genauso wie um jene, die Mitten in den WechselJahren stehen, ihre Angehörigen pflegen und durch die Trauer gehen.
Du hast die Mütter im Blick, die ihren tausend Rollen gerecht werden müssen.
Du siehst die Frauen und Männer, die täglich zwischen Kind loslassen, Partnerschaft, Eltern sein, Arbeit, Trennung, Abschied und Neuanfang jonglieren.
Du kümmerst dich liebevoll um alle Belange und Herausforderungen, die wir Menschen mitbringen.
Wie machst du das - geht dir da nicht auch mal die Luft aus ?”
KLEIN und UNSICHTBAR
Nicht gesehen wurde sie als das kleine Mädchen und jüngste Kind der Familie, das mit leuchtenden Augen vom Unterricht erzählte – während der Vater nur wissen wollte, was ihre 3 älteren Brüder wieder angestellt hatten.
Nicht gesehen wurde sie, als sie mit Auszeichnung ihre Bankausbildung abschloss – weil ein Zertifikat nicht gegen ein altes, angestaubtes Weltbild ankommt.
Nicht gesehen wird sie heute noch, wenn sie als erfolgreiche Frau, Mutter, Organisatorin eines ganzen Familienkosmos vor ihm steht – und er nur die „Tochter“ sieht, die seiner Meinung nach in die Küche gehört.
Und wo fühlst du dich nicht gesehen ?
Lass uns deinen Weg gemeinsam in die Sichtbarkeit gehen.
Ja, es wird dich Kraft und Mut kosten - am Ende des Tages kommst du jedoch Schritt für Schritt deinem ICH wieder näher.
Diese Abenteuerreise würde ich mir an deiner Stelle nicht entgehen lassen.
WENN NIEMAND DEINE TIEFE KENNT
Wenn niemand deine Tiefe erkennt.
Wenn deine Klarheit unbemerkt bleibt.
Wenn deine Zurückhaltung als „Unfähigkeit“ abgetan wird.
Schreit es dann leise in dir?
Ich bin doch hier.
Bin ich nicht gut genug – nicht richtig?
Was mache ich falsch?
Der Weg raus aus der Unsichtbarkeit ist nicht immer leicht:
Dein altes Verhalten wird dich zurückziehen wollen
Der neue Weg fühlt sich ungewohnt an
Zweifel können auftauchen
Doch wenn du jetzt spürst, dass jetzt der richtige Moment ist,
dich zu zeigen, deinen Raum einzunehmen und dich nicht länger zu verstecken,
dann begleite ich dich auf deinem Weg.